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Ottenau vs. TTSF

Geschrieben von Leon Huck
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Im März gegen Mai
Klare Niederlage gegen Tabellennachbarn / Badenligadebüt für Leon Huck
Der 17. Tag des Märzes brach an und den Mitgliedern der ersten Mannschaft des TTSF Hohberg war klar, dass sie an diesem Wochenende ein schweres Spiel vor sich hatten. Trotz dem Austausch von zwei Stammspielern mit (Jeromy Löffler, Felix Gühr) wollten sie ein ansehnliches Spiel gegen die direkten Badenliga Tabellenkonkurrenten in Ottenau ablegen.
Unter Aufsicht des Oberschiedsrichter Bruno Reck fanden sowohl die traditionelle Begrüßung sowie alle folgenden Spiele statt. Nach den ersten zwei Doppeln gab es noch keinen Grund für die erste Mannschaft ihre emotionale Grundhaltung zu ändern. Neumaier/Huck unterlagen dem Doppel, aus dem ersten Paarkreuz von Spvgg Ottenau, Mai/Gonzales. Diese Niederlage wurde jedoch durch Bußhardt/Schaufler mit einem vergleichbar stabilen Sieg gegen Kawka/Weiler wieder zu einem ausbalancierten Zwischenstand justiert.
Es folgte der erste von, aus Hohberg Sicht, zu vielen unvorteilhaften Spielverläufen. Dadurch finalisierte sich der Doppelendstand auf 2:1 für Ottenau mit einer Niederlage von Jonas Degen und – Löffler im Schlagabtausch mit dem noch jungen Biedermann und seinem Teamkollegen Schweikert. Analysten sind sich noch unklar darüber, was das Spiel zum Kippen gebracht hat, aber sie sind sich einig, dass es an Jonas gelegen haben muss.
Während das dritte Doppel noch am Laufen war fanden sich sowohl die Restlichen, der ca. 35 Zuschauer, sowie die Paarung Mai gegen Neumaier, ein. Das erste Einzel an diesem Abend startete mit einem spektakulären ersten Satz des jungen Hohbergers der im weiteren, bitteren Kampf, nicht gegen den grundsoliden Lukas Mai ankam. Kurz darauf kam es wieder zum Ausgleich auf der zweiten Platte, an der die moralische Leitfigur der Mannschaft vom hohen Berg, Andreas Bußhardt, sich mit einer defensiven Taktik zum Sieg führte.
Nach diesem Zwischenerfolg überließen die Ottenauer den Gästen keine Punkte mehr. Sowohl das Angriffswerkzeug des Degen sowie das Baugerät des Schaufler waren nicht scharf genug um gegen Kawka einen Erfolgskratzer und in Biedermann ein Punkteloch zu hinterlassen. Sie mussten beide das Feld nach umkämpften spielen mit 3:2 räumen. Nach einem solchen Schlag in das Punktekonte des Gastes war nur zu hoffen, dass der Erfolgsmotor dieses Teamwagens in der hinteren Achse liegt. Anders als bei einem Dieselantrieb war die folgende Enttäuschung besser absehbar.
Wer bei der Teamaufstellung den Namen Huck auf Positon sechs liest, könnte auf den Gedanken kommen, dass der zweite Hohberger Vorstand ein Comeback versuch startet. In Wahrheit handelte es sich jedoch um seinen Sohn Leon, der gegen Schweikert nur dann eine Chance gehabt hätte, wenn er so gut gegen Abwehr spielen würde wie sein Vater. Das Ergebnis von 3:0 für den Vertreter des Ottenauer Teams widerlegt diese These jedoch.
Im Gegensatz zu dem letzten Mann der, in schwarz gekleideten, Hohberger war der Spieler Jonas Löffler jedoch schon vertraut mit der Höhenluft der Badenliga. Umso unangenehmer war es für seine Mannschaftskollegen zu sehen, dass Jonas an diesem Samstag nur mit dem sprichwörtlichen Hammer auf die Bälle seines Gegners losgehen wollte. Dies führte zu einem einfachen Sieg für den Jugendspieler Simon Weiler.
Das vordere Paarkreuz der Jungs in schwarz fand sich nun bereits unter Druck. Falls beide verlieren würde keiner der nachfolgenden Teamkollegen eine Chance bekommen ihre fehlenden Siege wieder auszugleichen. Dennoch erwies sich der Mai als vogelunverträglich und so zwang Lukas den Top-Spieler der Hohberger zu einer Zwischenladung mit einem 3:1. Auch der junge Neumaier erzeugte dasselbe Resultat nachdem sich das Angriffsspiel von Gonzales als zu dominant erwies.

So endete der offiziele Teil des Spielabends, um 19:30Uhr, mit einem Wechsel der Tabellenplätze von den beiden Teams, die sich aktuell in dem zentralen Mittelfeld wiederfinden. Der echte Ausklang fand nach Navigationsschwierigkeiten, für das Gast-Team, in einem abgelegenen Restaurant statt in dem sich die Junge Truppe zumindest kurz royal vorkommen konnten.

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