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Achims TTSF-Blog: Unser Mann in Peru

Geschrieben von Achim Stoll
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Achim unterstützt soziales Tischtennisprojekt in Südamerika!
Neue Erfahrungen in 3000 Meter Höhe / 2 Monate in einer anderen Welt
Achim Stoll hat seit Oktober ein Sabbatical einlegen (hier geht es zum Zeitungsbericht in der lokalen Presse), um nach Südamerika zu reisen. Durch seinen Kontakt zu Marc Wannagat (Anmerkung: Vorstand von „We support talents“) hat er dort die Möglichkeit, im neu gegründeten Tischtennis Zentrum in Peru, die Trainer zu unterstützen.Er wird Kindern und Jugendliche über ca 2 Monate lang den Tischtennis Sport näherbringen und freut sich auf diese neue Erfahrung in der kleinen Stadt Huancayo in den Anden. Auch sozial benachteiligten Kindern wird dort ermöglicht diesen interkulturellen Austausch im Sport zu erleben (hier geht's zum Interview...).

Achim, der in der ersten Woche seinen alten Tischtenniskumpel Martin Reese aus Weinheimer Zeiten besuchte und die erste Woche in Californien verlebte, wird auf unserer Homepage regelmäßig in diesem Blog von seinen Erfahrungen berichten.

Viel Spass dabei und Achim, Dir eine tolle Zeit!


Tag 33: Montag, 02.12.2019 (Unterwegs nach Machu Picchu)

 
... ich bin mit einer kleinen Reisegruppe mit einem Minibus auf dem Weg nach Machu Picchu... unterwegs machen wir immer mal wieder Station an Inka Stätten...

... wie hier in Ollantaytambo....

... da ist der Touri-Nepp nicht weit weg... ich schätze mal: made in China...

... hier ist die Busfahrt zu Ende... ab jetzt wird auf den Zug nach Aguas Callientes umgestiegen...

.... die Fahrt mit der Inka Rail dauert knapp zwei Stunden...

 
... aber irgendwie ist das Dörfchen ganz nett... auf alle Fälle geht es früh ins Bett, da für die Early Birds um halb 5 die Nacht vorbei ist... 


... da unsere Gruppe schon ganz früh am Morgen oben war, gab es noch wenige Touris... später wurde man dann durch das pueblo geschoben...


... ich konnte mich gar nicht mehr satt sehen...


... als der Ansturm dann zu groß wurde, sind wir auf einem Inkatrail vom Pueblo weggelaufen...


... die Inkas haben schon abgefahrene Sachen gebaut... hier haben sie den Trail in eine riesig hohe Felswand gebaut... mit einer Brücke: wenn der Feind im Anmarsch war, haben sie einfach die Balken weggezogen...


 ... und die Lamas laufen da frei rum...

 


Tag 32: Sonntag, 01.12.2019 (Ping-Pong mit Gerrado)

 
... ein Feierabendbierchen mit Gerrardo musste natürlich sein...


...oh, da hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen.... immer wieder faszinierend, wie der Sport verbindet und man super Kontakte knüpfen kann... am Montag geht es dann in die Halle in Cusco zum Mannschaftstraining... 


....ich habe mich am Abend noch mit Gerrardo zum Pingpong spielen verabredet... er ist der Coach von Alejandra, die in der Jugendnationalmannschaft von Peru spielt... das Training fand im ausgeräumten Wohnzimmer von Alejandras Eltern statt...


Abendstimmung in Cusco... offensichtlich steht Weihnachten vor der Tür (beziehungsweise vor dem Balkon)...


Tag 31: Samstag, 30.11.2019 (Auf den Spuren der Inkas in Cusco)


... auf den Spuren der Inkas... Cusco war das Zentrum des Inkaimperiums und hat eine halbe Million auf 3500 m Höhe und ist mittlerweile Weltkulturerbe....


... der Hauptplatz ist der Plaza des Armas... man nennt ihn auch Platz der Tränen, weil hier ein Inka-Regent von den spanischen Eroberern hingerichtet wurde...

 
Déja-vu... mit den Balkonen der Cafés erinnert mich der Platz an Siena oder Marrakesch...


... unfassbar wie passgenau die Inkas die Steine aufeinander gesetzt haben, ohne wirkliches Werkzeug...


.... schätzungsweise waren die Inkas auch die Erfinder des Puzzles...


... manche der Quader wiegen mehrere Tonnen und man weiß bis heute nicht genau, wie die Inkas sie übereinander stapeln konnten...


... ein weiteres, faszinierendes Puzzle...


... ein Stück vom Inkatrail, der sich netzförmig über 150000km ausgrbreitet hat.... es wurden Läufer zum Überbringen von Nachrichten eingesetzt, die am Tag bis zu 200 km zurücklegten...


... neben jeder Besichtigungsstätte posieren die Indigenas für ne schnelle Mark... wahrscheinlich sitzen sie nach Feierabend im Jogginganzug auf dem Sofa und schauen Perus next Topmodel... 


Tag 30 auf 31: Freitag/Samstag, 29.11.2019 auf 30.11.2019 (Ein missglückter Trip)


Es wird langsam Zeit das Touristenhighlight Machu Picchu in Angriff zu nehmen... dafür muss ich aber mit dem Fernbus zurück nach Lima und von da aus dann nach Cusco...


Die Busfahrt sollte über Nacht gehen: von 11 bis 6 Uhr am Morgen... blöderweise hat es am Ticliopass auf knapp 5000 m geschneit, sodass für mehrere Stunden gar nix mehr ging...


zum Glück ist dann auch noch die Bordtoilette ausgefallen... schlussendlich haben wir statt 7 Stunden, 18 gebraucht.... wir haben nur eine Pause gemacht und kamen völlig abgerissen in Lima an ...


... den geplanten Besichtigungstag in Lima konnte ich mir abschminken.... wenigstens bin ich am Abend noch zu meinen Pingpong-Amigos in Lima ins Training gegangen und hatte ja dann trotzdem noch meinen Spaß...


Tag 30: Freitag, 29.11.2019 (Rumpelspanisch)


Raúl und ich wechseln uns ab beim Brötchen holen... die sind sooooooooooo lecker...

 
Mit den Fortschritten meiner Spanischkenntnisse bin ich nicht so zufrieden... es ist zwar etwas besser geworden, aber immer noch eher Rumpelspanisch..


... ich hatte da die Unterhaltung mit dem Taxista... er hat mich eine zeitlang reden lassen und dann gesagt: Perdón, solo hablo español...


anderes Beispiel: ich hab den Friseur gefragt, ob überall in Huancayo um 9 Uhr abends das Wasser abgestellt wird... er meinte: natürlich ist es wichtig viel Wasser zu trinken.. mittags 3 und abends 2 Gläser.... Schnittmenge: 1 Wort.... agua


Tag 29: Donnerstag, 28.11.2019 (Massage von Ali)


Nach der anstrengenden Gletscher-Tort(o)ur hab ich mir heute eine Massage gegönnt... 2 Stunden hat mich Ali durch die Mangel gedreht, für umgerechnet 13€.... bin mir aber nicht sicher, ob er das öfters macht...


der Behandlungsbereich ist eher pragmatisch eingerichtet... irgendwas zwischen archaisch und futuristisch... mit dem vibrierenden Waffeleisen hat er mich ordentlich maltraitiert... als er dann noch irgendwelche chiropraktische Griffe angesetzt hat, ist das Lächeln aus meinem Gesicht verschwunden... es ist alles gut gegangen


... zusammen mit mit meinem amigo André, der ein Wettbüro führt... hier gibt es alles zu sehen und gemeinsam verbessern wir häufig die große Welt des Fußballs...


Tag 28: Mittwoch, 27.11.2019 (Bergtour in den Anden!)

 


Bergtour in den Anden zum Gletscher von Huaytapallana... der Einstieg der Tour ist auf 4000 m, das Ziel befindet sich auf 5000 m...


... ein paar Lamas haben unserer Gruppe den Weg gewiesen... bloß nicht zu nahe kommen, wer weiß wie weit die spucken können...

 
... auf Anraten unseres Guides habe ich im Vorfeld Kokablätter gekauft...


Ivan und ich haben uns noch Mützen und Handschuhe besorgt... zum Glück, wie sich noch herausstellen sollte...


Wettertechnisch haben wir nicht gerade den besten Tag erwischt... und immer wenn es in steile Passagen ging hat unser Guide viele Pausen mit Atemübungen eingelegt...


... zwischendurch bleibt einem ordentlich die Luft weg, die Muskeln übersäuern und Kopfdruck macht sich breit... ein paar Kokablätter später geht es wieder besser...


.... nach drei Stunden Schinderei war der Gletscher zum ersten Mal zu sehen... in den Anden schmelzen die Gletscher genauso wie in den Alpen... vor wenigen Jahren gingen die Ausläufer bis zum See...


.... geschafft.... im wahrsten Sinne des Wortes, aber glücklich... so hoch war ich noch nie...


Treffen sich zwei Yetis: fragt der eine den anderen: sag mal, gibt es den Messner wirklich???😂 

 
Da oben war es dann richtig kalt und zwischendurch hat es geschneit...


.... unsere Gruppe, alle haben bis oben geschafft.... die richtigen Probleme sind dann beim Abstieg gekommen, als die Kraft nachließ... einigen chicas wurde mehrfach schwarz vor Augen und der venezualische Kleiderschrank ganz rechts auf dem Bild musste sich mehrfach über die Reling lehnen...


 Tag 27: Dienstag, 26.11.2019 (Ligamatch)


Ligamatch gegen die Dragons... das sind die Platzhirsche in Huancayo....


... leider verloren... das wird sich bald ändern... versprochen 🚀 


Tag 26: Montag, 25.11.2019 (Wasserfälle)


Faszinierend, wie jeder irgendwie sein kleines Gewerbe betreibt... Obst, Gemüse und Fleisch gibt es im Überfluss, hier verhungert niemand...


Auf der Rückfahrt nach La Merced nehmen wir noch zwei Wasserfälle mit....


... die Trails sind nicht besonders anstrengend, die Natur einzigartig...


... beim zweiten Wasserfall waren wir tatsächlich die einzigen...




... wie überhaupt beim gesamten Dschungeltrip nur wenige Touristen zu sehen waren... und wenn überhaupt, dann Peruaner.... außer mir gab es keine extranjeros...

 
... deshalb ist das Nepper-Schlepper-Bauernfänger-Gedingse-und-Gedangse halt auch nur im XXS-Format...


.. mit Klo übern Hof.... es gibt sie also doch noch, die magischen Orte die dem Massentourismus noch nicht erlegen sind und daher noch was Unverdorbenes ausstrahlen...


... einen kleinen Höh(l)lentrip haben wir dann auch noch mitgenommen...


... um die Abendstimmung dann am Fluss zu genießen, bei angenehmen 25 Grad... 


Feierabend-Bier mit Walter, meinem Personal Guide, der mich an ein paar wundervolle Orte geführt hat, die ich ohne niemals angesteuert hätte... denn weder La Merced,Oxapampa oder Pozuzo tauchen in meinem Reiseführer auf...


Tag 24: Samstag, 23.11.2019 (Tropisches Gewitter)


Die Hinfahrt von Oxapampa nach Pozuzo konnten wir bei bestem Wetter machen... auf der nur teilweise asphaltierten Straße war der Allrad Antrieb von Walters Jeep mehr als notwendig...


Die Landschaft ist einzigartig, immer mal wieder gibt es Wasserfälle direkt an der Piste...
... und beim Überqueren der Brücken hofft man einfach, dass die das aushalten


Für die 70 Kilometer von Oxapampa nach Pozuzo haben wir über 2 Stunden gebraucht...


... auf dem Rückweg sah das Ganze allerdings ein bisschen anders aus.... die Piste ist sowieso schon teilweise weggebrochen und an manchen Stellen geht es viele Meter fast senkrecht runter zum Fluss...


Es kam was kommen musste... ein heftiges tropisches Gewitter mit Steinschlägen und entwurzelten Bäumen....


... ewige Warterei bis von irgendwoher ein Schaufelbagger angekrochen kam...


... zum Glück sind in Peru Leitplanken überbewertet... der Bagger hat den Baum einfach die Böschung runter gekippt...


...die tolle Aussicht hat für die Warterei entschädigt...


... nach dem aufregenden Ritt zurück  nach Oxapampa war die entspannte Abendstimmung eine wahrhafte Erholung...


Tag 23: Freitag, 22.11.2019 (Pozuzo: Tirol im Regenwald!)


Das Hauptziel unseres Regenwaldtrips: Pozuzo .... das Mitte des 19. Jahrhunderts mitten im Dschungel von deutschen und österreichischen Kolonialisten gegründet wurde... 


Plötzlich sehen die Häuser sehr sehr europäisch aus... mit richtigem Dach und viel Holz...


Die Heimatverbundenheit ist schon noch sichtbar, allerdings sind die Nachkömmlinge der Kolonialisten allesamt Peruaner...


300 Menschen aus dem Rheinland und Tirol sind damals zweieinhalb Jahre unterwegs gewesen, bis sie Pozuzo endlich erreicht haben... es haben allerdings nur knapp über die Hälfte das Ziel erreicht


Die deutschen Namen sind in dem 5000 Seelen Dorf schon noch zu finden... das Dorf ist zweigeteilt: Prusia (zu deutsch Preußen) und Tirol


Es gibt noch ein Restaurant mit typischen deutschen und österreichischen Spezialitäten: der Tiroler Adler


Normalerweise schlägt mir mein Personal Guide immer vor, welche peruanischen Spezialitäten ich probieren soll... heute ist es umgekehrt: ich habe Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat bestellt...


Und dann hat sich der Andres Egg zu uns gesellt... er spricht ein akzentfreies deutsch-österreichisches Alpenkauderwelsch... wir haben uns super unterhalten, ich bin ihm mindestens 2 Stunden an den Lippen gehangen


Der Andres hat mehrere Bücher über die Kolonie geschrieben, eines habe ich gekauft... er will halt einfach was der Nachwelt überliefern, damit die Geschichte der Kolonialisten nicht ganz in Vergessenheit gerät....für solche historischen Geschichten habe ich echt ne Schwäche, ich werde das Buch in den nächsten Tagen inhalieren

 
und hier ist noch die Hängebrücke zu sehen, die die Kolonialisten 1870 gebaut haben... Respekt... hier hat es drückend schwüle 28 Grad...


 Tag 22: Donnerstag, 21.11.2019 (Trip in den Regenwald!)


Trip in den Regenwald mit Walter, dem Onkel von Ivan


In der Pampa, was auf Quechua Wiese bedeutet


Insgesamt sind es 4 Stunden Fahrt und mitten im nirgendwo steht dann so ein Schild... bei uns würde das Hotel wohl Sonne oder Hirsch heißen


Was mich immer richtig ärgert, dass der Müll einfach neben der Straße entsorgt wird.... das Hinweisschild hätte man sich schenken können


Diese Früchte heißen Granadillas und schmecken super lecker 


Zeit für das Mittagessen... ich habe die Nummer drei bestellt...


Ceviche ist das Nationalgericht Perus und besteht aus rohem Fisch mit Limonensaft... lecker...


Die Brücke von Kimiri führt über den Rio Perené, einem Zufluss des Amazonas


Die Dächer der Siedlungen werden häufig mit Blättern der Bananenstauden abgedeckt 


La Merced ist ein lebhaftes Städtchen am Rande des Regenwaldes...

 
Zwecks Frühstück weiß ich noch nicht so genau... vielleicht eine Rinderhälfte....


... oder schon wieder Pollo...


... welches Schweinderl hättens gern??? ... Naja, so ein Saukopf wäre doch was für das Stadion.... erinnert mich an das Camp Nou in Barcelona, als die Zuschauer dem Luis Figo beim Eckball so ein Ding hinterher geworfen haben...


... oder doch Fisch???? Die Kühlkette scheint etwas löchrig zu sein...


... ich entscheide mich auf dem Markt für Spiegeleier, fritierte Yuccas mit Käse und einen Kaffee... ich muss schließlich sparsam mit Fläschchen Iberogast und den Nux Vomica Kügelchen müssen umgehen


La Merced von oben... hier starten wir auf der mehr oder weniger asphaltierten Straße, auf der so alle 2 Stunden ein Örtchen liegt in Richtung Oxapampa...

  
La Merced: quirliges Städtchen am Rande des Regenwaldes


 Tag 20: Dienstag, 19.11.2019 (Die Chicos machen Spaß!)


Ich habe richtig Spaß mit den Chicos... der Weg zeigt ganz klar nach oben


 Tag 18: Sonntag, 17.11.2019 (Ein wunderbarer Tag in Mayapampa)


Mayapampa: ein toller Ausflugsort vor herrlicher Kulisse... an diesem Tag habe ich die Hora Peruana mal so richtig kennengelernt.... Treffpunkt war 9.00 Uhr in Mayapampa.... wir sind um 9:45 Uhr von zu Hause losgefahren und nachdem wir uns verfahren haben um 11.15 Uhr angekommen.... das wird einem überhaupt nicht krumm genommen, im Gegenteil: pünktlich sein ist ein echtes Fettnäpfchen, in das ich nun schon ein paar mal reingetreten bin... wir Deutschen haben halt die Uhr und die Peruaner haben die Zeit


Volleyball, Fußball, Basketball und Grillen mit Kindern und Eltern... solche Gemeinschaftsevents sind mega wichtig für unseren noch jungen Verein


Feurige Angelegenheit .... Es gab mal wieder Unmengen von Fleisch


Gemeinschaftsbild zum Schluss... leider waren da schon einige gegangen
Wir hatten auf alle Fälle einen super schönen Tag und viel Spaß


 Tag 17: Samstag, 16.11.2019 (Weihnachtskugeln)


... im Einkaufszentrum machen die Peruaner schon ordentlich auf Navidad.... die Kugeln am Weihnachtsbaum gedeihen hier irgendwie besser als in Deutschland


 Tag 16: Freitag, 15.11.2019 (Verkehr in Peru)

 
In Peru gibt es über 3000 verschiedene Kartoffelsorten... hier nur eine kleine Auswahl vom Markt

 
... da hab ich schon die Hälfte aufgegessen... Hähnchen mit Pommes und Salat und dazu eine Cola: 4,50 €


die Straßen sind wie ein Schweizer Käse... lauter Löcher

  


 Tag 15: Donnerstag, 14.11.2019 (Frühstück von Merche)


Spanischunterricht mit 4 Lehrern und einem Schüler... die Eltern von Ivan, der Onkel und die Oma


Hab mich im Fitnesstudio angemeldet, einfach auch um noch mehr Kontakt mit anderen Menschen zu haben und zu kommunizieren... der Muskelprotz ist Eduardo, mein Personal Trainer... er ist voll nett, hat mir aber ein bisschen weh getan, als er mich abgescannt hat und fragte ob ich Marathonläufer wäre 


Ist das nicht süüüüsss... Merche, die Mutter von Ivan, hat mir das Frühstück hingerichtet... Brötchen, Papaya und ein Tee, der eine heilende Wirkung auf meine Vorhand haben soll... meine Topspinbälle fliegen regelmäßig zu weit... ich hätte nicht gedacht, dass der Unterschied durch die Höhe derart gravierend ist


Tag 13: Dienstag, 12.11.2019 (Hartes Training)


Ich hätte nicht gedacht, dass ich nochmal zum Hundefreund werde.... aber Milo ist so süüüüsss


die Küche bei Ivans Eltern sieht nicht immer so aufgeräumt aus... die Peruaner machen sich wegen ein bisschen Unordnung nicht gleich verrückt


Vor der Kathedrale... die Wolken verheißen mal wieder nix Gutes... abends gibt es oft sintflutartige Regenfälle und die Halle kühlt ordentlich ab... wenn tagsüber die Sonne scheint, wird es direkt richtig heiß


für ganz kleines Geld kann man mit den Kombis mitfahren... sie fahren immer ihre gleiche Strecke ab


Bei dieser Dame kann man für 5 cent sein exaktes Gewicht bestimmen lassen.... 69 kg mit Klamotten... tolle Sache... so wenig hatte ich das letzte Mal mit 13 oder 14 Jahren.
Sie hat sich sehr über das Extra-Trinkgeld gefreut, das ich ihr für die gute Nachricht gegeben habe


Sondertraining mit Christo und Viviana.
Sie kommen zusätzlich zum normalen Training schon früher, um extra Einheiten zu trainieren.


Christo,Vivi, Juan Carlos und Ximena werden im Januar im Rahmen des interkulturellen Austauschs nach Deutschland kommen und ein paar Spiele in deutschen Vereinen mitmachen.


Tag 12: Montag, 11.11.2019 (Laguna de Paca)


Ausflug am Montag zu einem See

 
Ausflug zu Laguna de Paca


Der See liegt in der Hochebene auf 3400 Meter Höhe


Mit dem Auto in der Waschanlage... kostet 1,50 €


 Tag 11: Sonntag, 10.11.2019 (Grillen in den Anden)

Am Sonntag haben wir das Hinterland von Huancayo besucht


Nein, das ist nicht der Bryce Canyon...


...und das ist nicht das Monument Valley... unweit von Huancayo könnte es auch Utah sein...


Ich habe mich nicht getraut den Tee aus dem Eimer zu trinken...


...die letzten "Häuser" auf dem Weg zum Canyon... sehr ärmlich


Huancayo vom Berg aus... mich wundert es schon, dass es auf fast 4000 Metern noch Bäume und Wälder gibt


Grillen mit der Familie



...und dann wieder sehr traditionell


 Tag 10: Samstag, 09.11.2019 (Pachamanca!)

 
Mototaxis beim Besuch des Dorfes San Jéronimo, in dem die Oma von Ivan wohnt


Hier gibt es wohl auch die grüne Tonne...


Beim Inka Cola Trinken mit dem Onkel und der Oma, die mit mir auf Quechua, der Sprache der Inkas, gesprochen hat... ich habe ihr dann halt auf deutsch geantwortet ;-)


Am Samstag waren wir zur Geburtstagsfeier des Vaters eines Pingpong Spielers eingeladen... sie wollten unbedingt den Alemanen sehen


Es gab ein ganz spezielles Gericht, das nur zu besonderen Anlässen gemacht wird: Pachamanca


Unmengen von Fleisch und Gemüse wird fast den ganzen Tag in einem Erdhaufen geschmort


danach portinioniert...


...und serviert... ich habe nicht einmal einen halben Teller geschafft :-)

 
Natürlich musste der Aleman mittanzen


Tag 9: Freitag, 08.11.2019 (Erstes Training in Huancayo)


Training... Milo, der Hund, ist immer dabei


Blick aus der Halle über die Sadt Huancayo beim Abendtraining


Tag 8: Donnerstag, 07.11.2019 (Ankunft in Huancayo)


Ich wurde super herzlich von Ivan und seiner Familie empfangen und mit Geschenken überhäuft... die Keksehaben nicht lange überlebt


Eigenes Zimmer mit Ausblick auf den Markt


Und das ist der Blick vom Markt aus auf das Haus mit dem Trainingszentrum im obersten Stockwerk


Stadtbesichtigung mit Ivan und Katherina


Tag 7: Mittwoch, 06.11.2019 (Mit dem Bus über die Anden)


Mit dem Fernbus von Lima nach Huancayo


Die Elektrifizierung ist sehr abenteuerlich

 
Außerhalb von Lima sieht es teilweise aus wie in einem Western


sehr ärmlich teilweise


Die Anden hoch im Kriechtempo... viele LKW und sehr steil


Bei der Passüberquerung auf knapp 5000 m hatte ich ordentlich Schädelbrummen... nach 8 Stunden Busfahrt endlich angekommen


Tag 6: Dienstag, 05.11.2019 (Lima)


Erster Arbeitsnachweis in Lima: Trainingsgruppe des Vereins Rio Branco in Lima


Trainingsgruppe des Vereins Rio Branco in Lima


Tag 5: Montag, 04.11.2019 (Los Angeles)


Hab unserem Bro JM noch einen Besuch am Venice Beach abgestattet nachher geht der Flieger nach Lima


Noch ein Abstecher zum berühmten Venice Beach in LA


Die haben besser gespielt als die Worriors


Tag 4: Sonntag, 03.11.2019 (Salvation Mountain)


Das Motel bei Tag


Hierhin hat mich mein Herbergsvater, der ja gleichzeitig Priester ist, eingeladen... bin aber nicht hingegangen, war mir zu spät... ich musste ja zum Salvation Mountain


Abgefahrene Sache...


...von innen...


...und den Alexander Supertramp haben sie nicht ganz vergessen


Achja, ich habe übrigens einen neuen besten Freund... ich habe den bro ein Stück mit meinem Mietwagen mitgenommen und der konnte es nicht fassen, dass jemand mit einem Tshirt herum läuft, das genau dasselbe Motiv hat wie auf seiner Hüfte tätowiert ist leider kann man nur die Regenbogenfarben erkennen, das Prisma ist blöderweise von der Jacke verdeckt... auf alle Fälle war er hin weg von der Tatsache, dass jemand das Tshirt trägt mit dem Motiv, das er tätowiert hat... naja, ich finde man kann das auch andersrum sehen...


Im Auto hat mein neuer bester Freund dann das Budweiser Bier unter dem Beifahrersitz entdeckt und mir einen Tausch vorgeschlagen... das Bier gegen einen Bollen "herb"... ich weiß jetzt nicht so genau, wer den besseren Deal gemacht hat... vielleicht haben die Kräuter ja eine heilende Wirkung...


Die Weiterfahrt sah dann meistens so aus...  durch die Borrega Desert... absolut kein Tourigebiet

 
Doch irgendwann bin ich am Pazifik angekommen und habe mich noch in die Fluten gestürzt


In Laguna Beach, südlich von LA sind die Temperaturen noch über 30 Grad


In Laguna Beach, südlich von LA sind die Temperaturen noch über 30 Grad


Tag 3: Samstag, 02.11.2019 (Death Valley)


Abgelegener Trail in den Alabama Moutains... steht normalerweise nicht auf der Speisekarte eines Highlight-USA-Touristen...


Ja, ich habe es wieder getan... liegt ja neben der Strecke durch das Death Valley


Bin dann noch den Mosaic Canyon im Death Valley hochgelaufen... im Sommer viel zu heiß,  gestern angenehme 25 Grad


Furnace Creek Oase im Death Valley


Badwater Basin... tiefster Punkt Amerikas... knapp 90 m unterhalb des Meeresspiegels


Da habe ich von Freitag auf Samstag übernachtet... Shoshone.... ja das ist ganz Shoshone


Population 31


Durch die Mojave Wüste nach Amboy... liegt an der früheren Route 66



Dann durch den Joshua Tree Nationalpark... Skull Rock


Danach Weiterfahrt ins Niemandsland Richtung Salton Sea nach Niland


Sonnenuntergang am Salton Sea, ich hatte aber noch zu fahren


Ich bin mittlerweile in Niland angekommen, ungefähr noch 60 km bis zur mexikanischen Grenze.... liegt am Salton Sea 70 m unterhalb des Meeresspiegels... ich habe volles Glück gehabt, dass ich eine Bleibe für die Nacht gefunden habe... das Motel ist, naja basic wäre geprahlt, aber halt das einzige weit und breit... ich bin die letzte Stunde alleine auf der Straße gewesen, war froh, dass Niland endlich gekommen ist und dass es auch tatsächlich ein Motel in dem Kaff gibt... dass ich überhaupt hier gelandet bin, habe ich dem Alexander Supertramp aus Into the wild zu verdanken, der hier in der Nähe in Slab City eine gewisse Zeit in einer Caravan Hippie Kommune verbracht hat... ich war da heute Abend, da es Live Music gab.... alles sehr basic.... der Salvation Mountain ist da gleich daneben... bei Tag will ich da noch ein paar Bilder machen... die Bilder von heute Abend kann ich nicht schicken, da es kein Internet gibt... der Besitzer des Motels  ist ein Preacher, der mich morgen um 11.00 Uhr in die Kirche eingeladen hat 


Bin dann noch nach Slab City an die Range gefahren, wo es open stage gibt


Tag 2: Freitag, 01.11.2019 (San Francisco)


Auf dem Highway Number 1 nach Süden


Einmal ohne...


... und einmal den Wasserfall mit dem komischen Touri


bSonnenuntergang am Pazifik mit einer Horde Seeelefanten

 
Im Chase Center beim Spiel der Golden State Worriors gegen die Phoenix Suns


Hab's doch tatsächlich in die Dance-Cam geschafft...


Tag 1: Donerstag, 31.10.2019 (San Francico)


One beer a day, keeps the doctor away (zusammen mit dem alten TT-Kumpel Martin Reese)


Das Haus von Martin in den Bergen von Oakland


Die "painted ladies" bei bestem Wetter in San Francisco


Tiefblauen Himmel beim Fotoshooting an der Golden Gate Brücke hat man eher selten


Am Highway 1 am Pazifik entlang nach Norden zum Stinson Beach... irgendwie ist hier tatsächlich noch Sommer