TTSF Hohberg stehen vor spannendem Saisonfinale
Kein direkter Abstieg mehr möglich/ Ohne eigenen Punktgewinn landet man auf dem RelegationsrangAm kommenden Samstag (05.04.) steht in der Regionalliga Südwest der finale Spieltag der Saison an. An der Tabellenspitze ist mit dem vorzeitigen Meister TV 06
Limbach bereits alles entschieden, doch im Abstiegskampf geht es noch heiß her. Hier sind auch die TTSF Hohberg involviert, die sich nun aber in der besten Ausgangslage der insgesamt drei betreffenden Teams befinden. Um diese nicht mehr zu verspielen, strebt man gegen den Tabellenzweiten aus Illtal (Spielbeginn 18:00 Uhr) mindestens einen Punktgewinn an.
Mit momentan 13 Zählern belegt man in der Tabelle aktuell den rettenden siebten Platz, doch dicht dahinter liegen die DJK Offenburg mit zwölf und der SV Niklashausen mit elf Punkten, die sich im direkten Duell gegenüberstehen werden. Wollen die TTSFler den siebten Platz halten, muss in jedem Fall mindestens ein Punktgewinn her. Die Konstellation gibt vor, dass man bei einem Offenburger Sieg ebenfalls gewinnen müsste, um nicht einen Platz zu verlieren. Sollte jedoch Niklashausen gewinnen oder die Partie unentschieden enden, würde man auch mit einem Remis sicher die Klasse halten. Unter keinen Umständen kann man aber mehr auf den vorletzten Platz abrutschen.
Doch auf Seiten der TTSF Hohberg möchte man sich im Vorfeld des Spieltags nicht auf Ergebnisse anderer verlassen, sondern gegen die TTF Illtal versuchen, nochmals einen Heimsieg einzufahren. Zwar liegen die Gäste in der Tabelle deutlich vor den Ortenauern, doch nimmt man die Rückrundentabelle zur Hand, dann holten die Gäste aus dem Saarland hier nur einen Zähler mehr. Deshalb und auch aufgrund der enormen Heimstärke, die man diese Saison bislang mit insgesamt sechs Siegen aus acht Spielen, davon insgesamt zuletzt fünf am Stück, nochmals eindrucksvoll unterstreichen konnte, rechnet man sich durchaus Chancen aus. In der Hinrunde gab es ein enges 4:6 aus Sicht der TTSF.
Illtal tritt in der Regel an Position eins mit dem mexikanischen Spitzenspieler Rogelio Castro an. Im vorderen Paarkreuz stand ihm in der Rückrunde entweder Aaron Vallbracht oder Jan Limbach zur Seite. Insbesondere letzterer sticht durch seine unorthodoxe Spielweise mit einem Antitop- und Noppenbelag heraus, die ihm jedoch schon einige eindrucksvolle Siege in der Rückrunde bescherte. Im hinteren Paarkreuz ist es schwierig auszumachen, wer bei den Saarländern auflaufen wird, da das Team über einen breiten Kader verfügt und deshalb mehrere Optionen zur Auswahl hat.
Auf alle Fälle nimmt sich das TTSF-Team vor, nochmals eine konzentrierte Leistung zu zeigen, um dann vielleicht den Tabellenzweiten ärgern und im Idealfall an diesem Abend noch den Klassenerhalt feiern zu können. Der Verein hofft auf große Unterstützung der Zuschauer. Der Eintritt ist wie immer frei.